POLOSPOR7

    Europameisterschaft 2011 in Madrid Preview

    In wenigen Wochen ist es soweit. Zwischen dem 8. und 11. September spielen die Nationalmannschaften im Freibad am Puerta de Hierro um die europäische Krone. Wie bereits 2005 müssen sich alle Teams auf extrem anstregende Spiele einstellen: Das Becken ist an manchen Stellen nicht mal 1,5 Meter tief und verstärkt den gehassten „Schwimmbad“-Effekt um ein Vielfaches.

    Die Deutschen Teams

    Deutschland ist in allen vier Turnierklassen (Herren, Damen, Herren U21 und Damen U21) verteten und gilt nach den Leistungen zur letztjährigen Weltmeisterschaft und auf den Vorbereitungsturnieren zum engeren Favoritenkreis. Während bei den Herren und Herren unter 21 Duelle auf gleichem Niveau zwischen mindestens 6 Mannschaften zu erwarten sind, ist die Konkurrenz bei den Damen weniger breit aufgestellt. Jedoch wird der Kampf um den Titel Europameister 2011 auch in den beiden weiblichen Klassen nicht einfacher: Die Engländerinnen und Französinnen sind immer unangenehme Gegner und wie so oft wird wohl die Tagesform einzelner Athleten über Sieg oder Niederlage entscheiden.

    Eine namentliche Aufstellung der vier deutschen Teams folgt nach der Deutschen Meisterschaft – geplant mit einem Kurzportrait und persönlicher Einschätzung.

    Shotclock

    Die Spatzen haben es bereits von den Dächern gepfiffen: Nachdem der ursprüngliche Plan, nur zwei der drei ECA-Cups mit Shotclock zu spielen, bereits vreworfen wurde, müssen die Teams auch in Madrid mit 60 Sekunden Angriffszeit auskommen. Ob die Uhren – Gerüchten zur Folge – von den Franzosen mitgebracht werden oder die Spanier selbst welche besorgen, ist wohl nur für die Turnierorganisatoren unter euch interessant. Sollte ich irgendwelche Details in Erfahrung bringen, werden sie hier ergänzt.

    Wie im „Nur noch 60 Sekunden“ Artikel erwähnt, bleibt zu hoffen, dass die Wettkampfrichter an den Uhren einheitlich geschult und Poloerfahren sind. Zum Deutschland Cup übernahmen Jugendliche aus den örtlichen Schulen die verantwortungsvolle Aufgabe die Angriffszeit bei Ballwechseln zurück auf 60 Sekunden zu setzen. Jedoch nicht immer zur Zufriedenheit der Schiedsrichter oder der Akteure auf dem Wasser. Wie zu Veranstaltungen dieser Art leider üblich, werden in den Schiedsrichter-Positionen der Linienrichter und Protokollfühler leider oft Laien eingesetzt. Die Europameisterschaft 2005, ebenfalls im spanischen Madrid ausgetragen, hatte auf Grund unerfahrener und unaufmerksamer Linienrichter jedenfalls eine minutenlange und unbemerkte 6 zu 5 Überzahl der Franzosen zu Folge.

    POLOSPOR7 vor Ort

    Ich werden bereits ab Freitag, den 2. September, vor Ort sein und sowohl hier auf POLOSPOR7 als auch auf www.kanu.de über die Europameisterschaft und das Vorbereitungsturnier (3. und 4. September im gleichen Freibad) berichten. Die Beiträge auf der offiziellen Verbandswebsite werden in gewohnter Art und Weise neutral über das Geschehen berichten und auch hier bleibt der Ton der gleiche.

    About Sebastian

    Seit mehr als 10 Jahren spiele ich Kanupolo und verbinde mit dem Sport weit mehr als geworfene Tore oder gewonnene Partien. Kanupolo ist für mich die beste Sportart der Welt und fasziniert mich von der erforderlichen Athletik über die komplexe Technik bis zur Turnierorganisation und die Geschichten der Sportler und Offiziellen. Und genau um das geht es auf www.POLOSPOR7.com - Geschichten, Informationen sowie Ergebnisse, Bilder und Berichte über Kanupolo in Deutschland und der Welt.

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