POLOSPOR7

    POLOSPOR7 Reboot

    14. August 2012 von Sebastian in Featured, POLOSPOR7 · 0 Kommentare

    Lange Zeit gab es auf POLOSPOR7 keine wirklichen Updates, angefangene Artikel wurden unbeendet in den „Entwurf“-Ordner verschoben und lediglich schmallippig auf Facebook und Twitter über Kanupolo aus Deutschland berichtet. Ab und zu gab es noch eine Handvoll Bilder – höchste Zeit für einen Neustart.

    Vor einigen Wochen schrieb mich Elena Gilles an, ihres Zeichens Spielerin der deutschen Damen Nationalmannschaft, und fragte, ob ich denn noch lebe und was in der Embassy of Canoe Polo so vor sich geht. Die ehrliche Antwort nichts – oder zumindest nicht viel. Nach einem kurzen E-Mail-Wechsel schickte sie mir zwei Artikel über die Damen Polo-Welt und „drohte“ auch weiter über die weibliche Kanupolo-Seite berichten zu wollen. Von mir aus. Aber POLOSPOR7 zu einer reinen Frauenangelegenheit werden zu lassen, kam natürlich nicht in Fragen. Obwohl ein kleines Update bezüglich des „Problemfalls“ ACC Hamburg noch aussteht (im nächsten Absatz folgt ein oberflächlicher Blick auf die Angelegenheit), freu ich mich Elena an Board willkommen zu heißen.

    Die Akte ACC Hamburg

    Da die Hamburger Mädels auf dem zweiten Spieltag (Rückrunde in Göttingen) nicht angetreten sind, drohte der Zwangsabstieg in die zweite Liga. Die Spielerinnen der Damen Bundesliga machten sich stark diesen zu verhindern und eine andere Art der Strafe wurde vorgeschlagen. So sollte ACC Hamburg anstelle von Platz 6 als achter in die Play-Offs starten und jedes der drei möglichen Spiele im Viertelfinale mit einem drei Tore Rückstand beginnen. Darauf legte der Alster Canoe Club Einspruch ein und auf Grund eines Formfehlers sind alle Arten der Bestrafung abgelehnt. ACC startet wie im Play-Off-Ausblick von Elena beschrieben von Platz 6. Alles unter Vorbehalt – was tatsächlich gilt, erfahren wir spätestens am kommenden Wochenende.

    Nachdem ich ihre Artikel online stellte und ich mich wieder mit POLOSPOR7.com beschäftigte, fiel mein Blick auf ein prall gefülltes Lastenheft, mit Punkten, die ich an der Seite noch verändern, verbessern oder anpassen wollte. Da mir auch so die Seite nur noch bedingt gefiel, entschied ich mich für einen Komplettumbau. Auch wenn die Design-Veränderungen für die meisten in die Schublade Evolution statt Revolution gesteckt werden, wurde die Seite von Grundauf neugebaut und das gesamte Framework gewechselt. Die im Anstoß-Artikel angekündigte Unterstützung für mobile Endgeräte ist in Form eines Layouts mit Responsive-Funktion hinzukommen. Die Breite der Seite wird nun automatisch an die Bildschirmauflösung angepasst. Ein richtiger Newsticker ist hinzugekommen (der ebenfalls via Twitter gefüttert wird, aber mit einem extra Account verbunden ist) und die Archivierung nach Turnieren wurde mit entsprechenden Kategorien ergänzt.

    Ebenso werde ich nach und nach die Artikel, die in der KANU-SPORT erschienen sind (in richtiger Reihenfolge – ich werde alte Hüte nicht als „neue“ Inhalte verkaufen), entsprechend gekennzeichnet erscheinen. Denn ein Blick zurück – ein quasi funktionierendes Kanupolo-Archiv gibt es für die jüngere Vergangenheit noch nicht. Die komische Formulierung deutet es bereits an und einige von euch kennen es vielleicht: Der Italiener Reza Ali versucht die Wurzeln des Kanupolo-Sports weltweit zu bewahren und hat ein Online-Archiv (www.canoepoloarchives.org) eingerichtet, für das er bei Facebook um Mithilfe bittet. Auch wenn mir der Blick zurück weniger am Herzen liegt, gibt es vielleicht den ein oder anderen Leser, der noch über alte Zeitungsausschnitte, Videos und co. verfügt, die er an dieser Stelle der Nachwelt – uns – zur Verfügung stellen will.

    Obwohl ich in den letzten Wochen viel Zeit in den Umbau der Seite gesteckt habe, ist auch dieses Mal das Lastenheft noch Randvoll. Allen voran steht die Einbindung einer richtig – nach meinen Wünschen – funktionierenden Fotogalerie. Obwohl die Möglichkeit bei Facebook unendlich viele Fotos hoch zu laden, verlockend ist, gefällt mir die farbarme und qualitätsreduzierte Darstellung nicht. Beispielhaft habe ich die Bilder von den European Club Championships des letzten Jahres an dieser Stelle in einer Slideshow (unten rechts sind Pfeile zum vor- und zurückspringen) hochgeladen. Mit einem Rechtsklick auf das Bild kann die Grafik in ursprünglicher Größe (1920×1280) angezeigt und heruntergeladen werden. Allerdings fehlt es noch ein wenig an Komfort und einem echten Vollbildmodus.

    Bleibt nur noch eins zu sagen: Viel Spaß mit der neuen Seite und viel Erfolg am kommendenen Wochenende auf der Deutschen Meisterschaft in Essen.

    About Sebastian

    Seit mehr als 10 Jahren spiele ich Kanupolo und verbinde mit dem Sport weit mehr als geworfene Tore oder gewonnene Partien. Kanupolo ist für mich die beste Sportart der Welt und fasziniert mich von der erforderlichen Athletik über die komplexe Technik bis zur Turnierorganisation und die Geschichten der Sportler und Offiziellen. Und genau um das geht es auf www.POLOSPOR7.com - Geschichten, Informationen sowie Ergebnisse, Bilder und Berichte über Kanupolo in Deutschland und der Welt.

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    Kanupolo

    Wenn Kanuten und Rugbyspieler zusammen eine Sportart entwickeln müssten, würde wohl Kanupolo enstehen. Auf einem 35 mal 25 Meter langen Spielfeld kämpfen zwei Mannschaften á 5 Feldspieler mit nur einem Ziel: In zwei Mal 10 Minuten mehr Tore werfen als der Gegner. Für alle, die mehr über Kanupolo erfahren wollen, lohnt ein Blick in das Polo 1x1, die Media-Sektion oder ein Besuch bei einem der 118 Vereine.

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